20150626

Krone richten

Ich habe im Moment furchtbar viel zu tun. Ja, "furchtbar" ist tatsächlich das richtige Wort. Mein Studium verlangt von mir jede Woche mehrere Bücher über Tanzgeschichte, Kunstkritik, Narration, Theateranalyse und Kinofilme zu lesen. Außerdem soll ich die wohl unnötigste Sprache der Welt lernen: Latein. Ich mein ernsthaft, sollte ich jemals einen kunsthistorisch wertvollen Text auf Latein finden, der noch nicht übersetzt ist, wende ich mich doch an einen Philologen. Wofür gibts die denn sonst?
Naja, weil meine Lateinlehrer und ich nicht so ganz auf einer Wellenlänge waren, habe ich diese Last jetzt erstmal aufs nächste Semester verschoben und lerne stattdessen Italienisch.
Die Sprache liegt mir auch deutlich besser, da ich ja bereits mehrere romanische Sprachen spreche, hatte ich vor allem zu Beginn auch überhaupt keine Probleme Allerdings bemerke ich jetzt, dass ein bisschen lernen doch angebracht ist, wozu ich allerdings kaum komme (s.o.: tausend Texte zu lesen).
Ihr dürft das jetzt nicht falsch verstehen! Ich liebe es zu studieren! Und auch meine Fächer. Was ich nicht liebe ist meine Gabe mich ablenken zu lassen.


Denn neben dem ganzen Kram den ich so zu tun habe, verpflichte ich mich selbst auch noch gerne zu eher schwer einzuhaltenden sonstigen Aufgaben. Montags und freitags ins Fitnessstudio, dienstags und mittwochs zum Lacrosse, donnerstags zum tanzen und danach mit den Mädels kochen, Filme gucken, feiern gehen. Dann hab ich jetzt auch noch angefangen zu arbeiten und so eine Wohnung hält sich auch nicht von alleine sauber.
Außerdem habe ich bis August so ziemlich jedes Wochenende verplant, einige Tage sogar doppelt und dreifach. Obwohl ich manchmal auch einfach gerne Zeit für mich alleine hätta, in der ich machen kann was ich will.


Bloggen zum Beispiel, oder Cello spielen, auf der Couch rumlümmerln, ein Buch lesen oder sonst was.
Aber irgendwie hab ich ja auch gerne so viel zu tun. Stress macht mich irgendwie lebendig, hab ich manchmal so das Gefühl. Und mit ein bisschen Organisation komm ich auch zu ein paar kleinen Pausen. Und selbst wenn ich manchmal extreme Tiefes hab, in denen ich am liebsten wegrennen würde und alles hinschmeißen, steh ich immer irgendwie wieder auf, richte meine Krone und mach motivierter als vorher weiter. An sich zu glauben ist das einzige was hilft in so stressigen und fordenden Zeiten. Und ich glaube an mich! In diesem Sinne an alle denen es ab und zu ähnlich geht: glaubt an euch, richtet die Krone und stellt euch motiviert dem Kampf! 


Küsschen, Eva

20150625

Utopie


Das Einzige, das ich zu diesen Bildern eigentlich sagen kann ist, dass es wundervolle fünf Tage waren. Fünf Tage, die einfach gelebt wurden. Da war man einfach mal Mensch. Es war perfekt und utopisch. Wir hatten die beste Gruppe der Welt und ich würde so gern die Zeit zurück drehen und das alles nochmal erleben. Es war "geiler als Fernsehen". Rock am Ring du und ich. Wir beide. Wir alle.
Ich bekomm Gänsehaut wenn ich mir die Bilder und Videos angucke und freue mich unendlich auf das nächste Jahr!
Küsschen, Eva
 
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