20150322

Die Welt


Zu Hause fühlt man sich am wohlsten. Doch was genau ist "zu Hause"? Sind es die eigenen vier Wände? Die Familie? Die besten Freunde? Ist "zu Hause" ein Ort? Und wer genau bestimmt darüber was "zu Hause" ist? Diese Fragen habe ich mich schon sehr oft gefragt und bin mir immer noch nicht so ganz sicher, ob es wirklich nur eine Antwort darauf gibt. Vermutlich nicht. Vermutlich würde jeder von uns etwas anderes sagen, doch trotz alle dem hat jede Antwort etwas mit all den anderen gemeinsam: dieser Planet ist unser "zu Hause".


Ich bin in den letzten Wochen ziemlich viel hin und her gefahren. Wisst ihr, ich hab Semesterferien und da war ich mal ein paar Tage zu Hause bei meiner Familie und dann wieder ein paar Tage  in meiner WG und jedes mal bin ich "nach Hause" gefahren. 
Wenn ich in den Urlaub fahre, nach Portugal fühlt auch das sich wie "zu Hause" an und manchmal wenn ich an neue Orte komme, fühle ich mich auf Anhieb wohl. Als wäre ich auch dort "zu Hause". 
Vielleicht wegen der Menschen. Vielleicht aber auch einfach weil mir dir Umgebung gefällt, weil ich den Geruch dort mag oder weil ich grad gut gelaunt bin.
Letztendlich bin ich überall zu Hause.


Ja! Diese Welt ist mein zu Hause. Ist unser zu Hause. Und wir sind in den vergangen Jahren nicht gerade gut mit ihr umgegangen. Es ist wichtig auf seine Umgebung und auch auf sich zu achten.
Diese Welt ist wunderschön. Das Leben ist wunderschön! Aber die meiste Zeit beachten wir das gar nicht. Wir verschwenden unsere Zeit mit unwichtigen Dingen und verpesten unsere Umwelt. 
Wir sind faul. Zu faul um zu Fuß zu gehen, zu faul um zu reden, zu faul um gesund zu kochen, zu faul um Müll zu trennen. 
Wir könnten so viel bewegen, wenn wir ein bisschen mehr machen würden, aber sind lieber stolz darauf wenn wir es von der Couch ins Bett geschafft haben, weil wir "heute mal früh schlafen gegangen sind".


Vielleicht ist "I don´t care" gar nicht so cool. Denn wenn niemand sich kümmert, werden dann nicht wir letztendlich verkümmern? Wer passt auf uns auf, wenn jeder nur an sich denkt? Wer passt auf die auf, die nicht auf sich selbst aufpassen können?  Wer passt auf die Welt auf? Wenn wir ein neues Handy geschenkt bekommen, gehen wir damit sorgfältig um, doch das Leben wird viel zu oft einfach weggeworfen. Achten wir wirklich auf die Umwelt, oder machen wir nur einen Trend mit? Sich wirklich kümmern, wissen wir überhaupt wie das geht? Vermutlich sollten wir uns etwas mehr Mühe geben. Denken und handeln. Eins von beiden reicht nicht.Wir alle zusammen können viel erreichen. Doch auch eine Gruppe besteht aus Einzelpersonen, die jeder für sich anfangen müssen.
Unsere Körper sind unsere Häuser und die Welt ist unsere Nachbarschaft.
Wäre doch schön wenn das auch noch viele Generationen nach uns so ist, oder? Wir sollten uns mehr kümmern, denn dazu sind Nachbarn doch da, oder etwa nicht?


Küsschen, Eva

20150301

Beste Nacht meines Lebens//Bestes Konzert meines Lebens


Ich kann mich nur noch an das Gefühl erinnern. Ein Gefühl vollkommener Überwältigung, pures Adrenalin in meinen Adern. Heiß und kalt. Irgendwie alles so dunkel und gleichzeitig schrecklich hell. Mein ganzer Körper bebt und ich hab das Gefühl gleich zusammen zu brechen. Ich würde gerne weinen, vor Freude, aber das wäre grad zu anstrengend für mein Gehirn. Mein Herz hat sich auf seine mindestens doppelte Größe geweitet und ich kann an nichts denken. Bin einfach nur im Moment gefangen bevor ich anfange alles um mich herum wieder zu realisieren. Ich fühle mich irgendwie betrunken, obwohl ich keinen Tropfen Alkohol im Blut habe.
Wir lassen uns einfach treiben, gehen mit der Menge, mit der Musik. Nach Gefühlten zwei Sekunden bin ich bis auf die Unterwäsche nass geschwitzt und habe unheimlichen Durst, aber das ist irgendwie nicht schlimm, denn aufzuhören wäre tausend mal schlimmer. An der Hand von meiner Schwester springe ich durch die Gegend, singe Lieder die ich in und auswendig kenne, schubse mich durch die Menge. Es war einfach unglaublich. Nach gefühlten zehn Minuten vorbei und wenn ich mich dran erinnern will, verspüre ich noch einen leichten Hauch des Gefühls, dass ich in den ersten Sekunden hatte. Irgendwie unreal, unglaublich, unvergesslich. Krass, was Musik machen kann. Krass, was Menschen zusammen machen können. Wirklich, WOW!
Küsschen, Eva

 
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