20150731

Dresden


Vergangenes Wochenende war ich in Dresden. Eine Freundin und ich sind schrecklich lange acht Stunden nach dort gefahren um in den 18. Geburtstag einer Freundin reinzufeiern. Wir haben zusammen Abi gemacht und tatsächlich ist die Jüngste von uns bis nach Dresden auf die andere Seite des Landes gezogen, mit doch noch verdammt jungen 17 Jahren. Da mussten wir natürlich dabei sein um endlich ihre Volljährigkeit zu feiern.

Als wir ankamen haben wir erst einmal eine Tour durch die unglaublich schöne Altstadt gemacht. Geflasht von der ganzen wundervollen Architektur und der hohen Historizität der Stadt ging es über die Elbe in die Neustadt, wo wir noch mehr geflasht wurden, denn das Dresden eine tolle Altstadt hat ist ja weit bekannt, aber das es dort auch so coole, junge und alternative Viertel gibt, hatten wir nicht erwartet.

Nach einer Falafel und einem Sterni (Bier für 60 ct inkl. Pfand, das auch noch schmeckt!) haben wir uns dann einen Cocktail in einer der tausend Bars gegönnt und haben auch noch Rabatt bekommen.

Am nächsten Tag habe ich mir die Sammlung neuer Meister im Albertinum angeschaut. Meine Freunde konnte ich leider nicht begeistern, aber selbst Schuld! Die Sammlung ist super faszinierend und hat eine riesige Breite an Werken.
In die Sammlung alter Meister hab ich es leider nicht mehr geschafft. Aber dann muss ich halt nochmal nach Dresden fahren.

Nach einem superleckerem Eis in der Neustadt (Zimt-Karamell und Blaubeer-Vanille-Brownie), haben wir uns an die Vorbereitung für den Abend gemacht. Ein paar Kästen Bier, ein paar Flaschen Sekt, Knabberzeug und Gummibärchen, sowie Lichterkette, Windlichter und Picknickdecken wurden ans Elbufer geschleppt und die Party konnte beginnen! Es war ein echt witziges Beisammensein mit bescheuerten "Kennlernspielen", FlunkyBall und was man sonst so macht.

Um zwölf wurden dann natürlich alle möglichen Geburtstagslieder in allen möglichen Sprachen gesungen und jede Menge Umarmungen an das Geburtstagskind verteilt.
Gegen vier Uhr nachts haben wir dann alles wieder in unseren Einkaufswagen gefüllt und sind nach Hause.

Nach einer doch recht kurzen Nacht und einem produktiven Morgen ging es dann wieder zurück in die Heimat.

Dresden ist eine tolle Stadt, die ihr unbedingt mal besuchen solltet, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt!

Küsschen, Eva

20150729

Simple Fragen? Wer hat die Antwort?


Bin das wirklich ich?
Oder bin ich ein anderer?
Kann ich überhaupt wissen wer ich bin?
Kann ich mich selbst überhaupt kennen?
Wenn ich mich nicht kennen könnte, könnte mich dann jemand anderes kennen?
Kenne ich jemanden?
Was bedeutet es jemanden zu kennen?
Jemand zu sein?
Wer bin ich?
Wer sind wir?
Oder doch wer seid ihr?
Küsschen, Eva
Die Bilder hat meine Schwester gemacht.

20150716

Der beste Sport der Welt oder Lacrosse - eine Liebesgeschichte


Einige von euch, um nicht zu sagen vermutlich die meisten, haben bestimmt noch nie von Lacrosse gehört und tatsächlich hätte ich diese unglaublich tolle Sportart vielleicht auch nicht gekannt, wenn ich nicht Hanni und Nanni gelesen und den Film Wild Child bis zum Erbrechen geguckt hätte. Aber glücklicherweise habe ich sowohl das eine als auch das andere getan und kannte die in Deutschland noch recht unbekannte Sportart.
Lacrosse ist eine der ältesten Sportarten der Welt und wurde vor vielen vielen Jahren von amerikanischen Ureinwohnern erfunden um die besten Krieger zu finden. 
Mittlerweile handelt es sich natürlich nicht mehr um ein Kriegspiel sondern um einen Mannschaftsport bei dem Schnelligkeit, Präzision, Kraft und Ausdauer gefragt sind. 
Es Spielen zwei Teams gegeneinander. Jeder Spieler hat einen Lacrosseschläger (Stab mit einer Art Korb oben dran), mit dem ein kleiner Hartgummiball gefangen wird um dann Tore zu schießen. 
Bei den Damen geht es viel um Technik und besonders um Präzision und Ausdauer, während es bei den Herren sehr viel Kontaktfreudiger zugeht. Das liegt daran, dass die Regel unterschiedlich sind und wir Damen uns zum Beispiel nicht mit den Sticks (Schlägern) verkloppen dürfen, die Herren aber schon (die tragen übrigens auch eine komplette Schutzausrüstung und wir nur Mund und Augenschutz). Auch die Sticks sind etwas anders. 
Vor zwei Wochen hatte ich mein erstes Tunier und trotz bis zu 42°C hat es einfach nur mega Spaß gemacht. Wir sind auch einfach das Team mit der besten Stimmung und den coolsten Pinnis! 
Nächstes Wochenende geht es beim Glück auf Cup weiter. Wir zelten auf dem Platz, laxen (Lacrosse spielen) zusammen, feiern und haben den Spaß überhaupt.
Also Leute, geht einfach mal zum Training in eurer Nähe! Wir werden immer mehr und immer bekannter. Zu recht, denn Lacrosse ist wirklich der beste Sport überhaupt! 
In diesem Sinne: Sticks up!
Küsschen, Eva 

PS.: Wir sind die Bochum Isotopes!

20150626

Krone richten

Ich habe im Moment furchtbar viel zu tun. Ja, "furchtbar" ist tatsächlich das richtige Wort. Mein Studium verlangt von mir jede Woche mehrere Bücher über Tanzgeschichte, Kunstkritik, Narration, Theateranalyse und Kinofilme zu lesen. Außerdem soll ich die wohl unnötigste Sprache der Welt lernen: Latein. Ich mein ernsthaft, sollte ich jemals einen kunsthistorisch wertvollen Text auf Latein finden, der noch nicht übersetzt ist, wende ich mich doch an einen Philologen. Wofür gibts die denn sonst?
Naja, weil meine Lateinlehrer und ich nicht so ganz auf einer Wellenlänge waren, habe ich diese Last jetzt erstmal aufs nächste Semester verschoben und lerne stattdessen Italienisch.
Die Sprache liegt mir auch deutlich besser, da ich ja bereits mehrere romanische Sprachen spreche, hatte ich vor allem zu Beginn auch überhaupt keine Probleme Allerdings bemerke ich jetzt, dass ein bisschen lernen doch angebracht ist, wozu ich allerdings kaum komme (s.o.: tausend Texte zu lesen).
Ihr dürft das jetzt nicht falsch verstehen! Ich liebe es zu studieren! Und auch meine Fächer. Was ich nicht liebe ist meine Gabe mich ablenken zu lassen.


Denn neben dem ganzen Kram den ich so zu tun habe, verpflichte ich mich selbst auch noch gerne zu eher schwer einzuhaltenden sonstigen Aufgaben. Montags und freitags ins Fitnessstudio, dienstags und mittwochs zum Lacrosse, donnerstags zum tanzen und danach mit den Mädels kochen, Filme gucken, feiern gehen. Dann hab ich jetzt auch noch angefangen zu arbeiten und so eine Wohnung hält sich auch nicht von alleine sauber.
Außerdem habe ich bis August so ziemlich jedes Wochenende verplant, einige Tage sogar doppelt und dreifach. Obwohl ich manchmal auch einfach gerne Zeit für mich alleine hätta, in der ich machen kann was ich will.


Bloggen zum Beispiel, oder Cello spielen, auf der Couch rumlümmerln, ein Buch lesen oder sonst was.
Aber irgendwie hab ich ja auch gerne so viel zu tun. Stress macht mich irgendwie lebendig, hab ich manchmal so das Gefühl. Und mit ein bisschen Organisation komm ich auch zu ein paar kleinen Pausen. Und selbst wenn ich manchmal extreme Tiefes hab, in denen ich am liebsten wegrennen würde und alles hinschmeißen, steh ich immer irgendwie wieder auf, richte meine Krone und mach motivierter als vorher weiter. An sich zu glauben ist das einzige was hilft in so stressigen und fordenden Zeiten. Und ich glaube an mich! In diesem Sinne an alle denen es ab und zu ähnlich geht: glaubt an euch, richtet die Krone und stellt euch motiviert dem Kampf! 


Küsschen, Eva

20150625

Utopie


Das Einzige, das ich zu diesen Bildern eigentlich sagen kann ist, dass es wundervolle fünf Tage waren. Fünf Tage, die einfach gelebt wurden. Da war man einfach mal Mensch. Es war perfekt und utopisch. Wir hatten die beste Gruppe der Welt und ich würde so gern die Zeit zurück drehen und das alles nochmal erleben. Es war "geiler als Fernsehen". Rock am Ring du und ich. Wir beide. Wir alle.
Ich bekomm Gänsehaut wenn ich mir die Bilder und Videos angucke und freue mich unendlich auf das nächste Jahr!
Küsschen, Eva

20150322

Die Welt


Zu Hause fühlt man sich am wohlsten. Doch was genau ist "zu Hause"? Sind es die eigenen vier Wände? Die Familie? Die besten Freunde? Ist "zu Hause" ein Ort? Und wer genau bestimmt darüber was "zu Hause" ist? Diese Fragen habe ich mich schon sehr oft gefragt und bin mir immer noch nicht so ganz sicher, ob es wirklich nur eine Antwort darauf gibt. Vermutlich nicht. Vermutlich würde jeder von uns etwas anderes sagen, doch trotz alle dem hat jede Antwort etwas mit all den anderen gemeinsam: dieser Planet ist unser "zu Hause".


Ich bin in den letzten Wochen ziemlich viel hin und her gefahren. Wisst ihr, ich hab Semesterferien und da war ich mal ein paar Tage zu Hause bei meiner Familie und dann wieder ein paar Tage  in meiner WG und jedes mal bin ich "nach Hause" gefahren. 
Wenn ich in den Urlaub fahre, nach Portugal fühlt auch das sich wie "zu Hause" an und manchmal wenn ich an neue Orte komme, fühle ich mich auf Anhieb wohl. Als wäre ich auch dort "zu Hause". 
Vielleicht wegen der Menschen. Vielleicht aber auch einfach weil mir dir Umgebung gefällt, weil ich den Geruch dort mag oder weil ich grad gut gelaunt bin.
Letztendlich bin ich überall zu Hause.


Ja! Diese Welt ist mein zu Hause. Ist unser zu Hause. Und wir sind in den vergangen Jahren nicht gerade gut mit ihr umgegangen. Es ist wichtig auf seine Umgebung und auch auf sich zu achten.
Diese Welt ist wunderschön. Das Leben ist wunderschön! Aber die meiste Zeit beachten wir das gar nicht. Wir verschwenden unsere Zeit mit unwichtigen Dingen und verpesten unsere Umwelt. 
Wir sind faul. Zu faul um zu Fuß zu gehen, zu faul um zu reden, zu faul um gesund zu kochen, zu faul um Müll zu trennen. 
Wir könnten so viel bewegen, wenn wir ein bisschen mehr machen würden, aber sind lieber stolz darauf wenn wir es von der Couch ins Bett geschafft haben, weil wir "heute mal früh schlafen gegangen sind".


Vielleicht ist "I don´t care" gar nicht so cool. Denn wenn niemand sich kümmert, werden dann nicht wir letztendlich verkümmern? Wer passt auf uns auf, wenn jeder nur an sich denkt? Wer passt auf die auf, die nicht auf sich selbst aufpassen können?  Wer passt auf die Welt auf? Wenn wir ein neues Handy geschenkt bekommen, gehen wir damit sorgfältig um, doch das Leben wird viel zu oft einfach weggeworfen. Achten wir wirklich auf die Umwelt, oder machen wir nur einen Trend mit? Sich wirklich kümmern, wissen wir überhaupt wie das geht? Vermutlich sollten wir uns etwas mehr Mühe geben. Denken und handeln. Eins von beiden reicht nicht.Wir alle zusammen können viel erreichen. Doch auch eine Gruppe besteht aus Einzelpersonen, die jeder für sich anfangen müssen.
Unsere Körper sind unsere Häuser und die Welt ist unsere Nachbarschaft.
Wäre doch schön wenn das auch noch viele Generationen nach uns so ist, oder? Wir sollten uns mehr kümmern, denn dazu sind Nachbarn doch da, oder etwa nicht?


Küsschen, Eva

20150301

Beste Nacht meines Lebens//Bestes Konzert meines Lebens


Ich kann mich nur noch an das Gefühl erinnern. Ein Gefühl vollkommener Überwältigung, pures Adrenalin in meinen Adern. Heiß und kalt. Irgendwie alles so dunkel und gleichzeitig schrecklich hell. Mein ganzer Körper bebt und ich hab das Gefühl gleich zusammen zu brechen. Ich würde gerne weinen, vor Freude, aber das wäre grad zu anstrengend für mein Gehirn. Mein Herz hat sich auf seine mindestens doppelte Größe geweitet und ich kann an nichts denken. Bin einfach nur im Moment gefangen bevor ich anfange alles um mich herum wieder zu realisieren. Ich fühle mich irgendwie betrunken, obwohl ich keinen Tropfen Alkohol im Blut habe.
Wir lassen uns einfach treiben, gehen mit der Menge, mit der Musik. Nach Gefühlten zwei Sekunden bin ich bis auf die Unterwäsche nass geschwitzt und habe unheimlichen Durst, aber das ist irgendwie nicht schlimm, denn aufzuhören wäre tausend mal schlimmer. An der Hand von meiner Schwester springe ich durch die Gegend, singe Lieder die ich in und auswendig kenne, schubse mich durch die Menge. Es war einfach unglaublich. Nach gefühlten zehn Minuten vorbei und wenn ich mich dran erinnern will, verspüre ich noch einen leichten Hauch des Gefühls, dass ich in den ersten Sekunden hatte. Irgendwie unreal, unglaublich, unvergesslich. Krass, was Musik machen kann. Krass, was Menschen zusammen machen können. Wirklich, WOW!
Küsschen, Eva

20150129

Liebster Blog Award

Ich hab einen Blogaward bekommen! Yeah!!! Dankeschön an
. Bedank dich bei der Person, die dich nominiert hat
2. Beantworte die Fragen.
3. Nominiere 5 Blogger mit unter 300 Followern
4. Stelle 11 Fragen.
5. Informiere die Nominierten
 
Die Fragen

1) Was machst du nach einem anstrengenden Tag, um zu entspannen?
 Das ist ganz unterschiedlich. Wenn ich emotional angestrengt bin, spiele ich oft Cello oder mache Sport. Wenn ich aber zum Beispiel einen langen Tag in der Uni hatte, mache ich gerne eine Haarkur und eine Gesichtsmaske, koch mir was leckeres und guck dann gemütlich einen Film (am liebsten Disney Filme :D) oder lese ein Buch. 
2) Was ist deine Lieblingsfarbe?
Ich mag so ziemlich jede Farbe. Nur lila und orange nicht soo gern. Und wenn verschieden Farben irgendwo zusammen sind müssen sie auch jeden Fall zusammenpassen.
3) Tag oder Nacht? Warum?
Beides! Ich liebe es wenn man den ganzen Tag aktiv gestalten kann, am liebsten im Sommer oder Frühling draußen in der Sonne, aber ich liebe es auch einfach die Nacht durchzumachen. Das hängt immer von meiner Laune ab.
4) Aktueller Lieblingssong vs. aktueller Hasssong?
Mein aktueller Lieblingssong ist Read out loud von Untrust Us und Irgendeine Nummer von Kraftklub. Einen Hasssong hab ich eigentlich gar nicht. 
5) Was ist dein Traumjob? Arbeitest du auf ihn hin?
Kolummnistin oder Ähnliches, auf jeden Fall im journalsitischen Bereich (im Kultur/Kunst Bereich).
6) Trinkst du Tee? Wenn ja, was ist deine Lieblingssorte?
Ich liebe Tee! Wirklich, icht trink bestimmt vier, fünf, sechs Tassen am Tag. Mein Liebling ist im Moment Chai Tee, am liebsten mit einem Schuss Milch. 
7) Dein idealer Sonntag?
Ausschlafen, ausgiebig Frühstücken, ein bisschen tun was grad passt, zum Yoga gehen, mich ausgiebig pflegen, lesen, einen Film gucken, einfach in den Tag reinleben und runter kommen und sich auf die nächste Woche vorbereiten.
8) Ein Kleidungsstück, was einfach immer geht? 
Jeans und TShirt, passt eigentlich immer.
9) Worauf freust du dich dieses Jahr besonders?
Auf so ziemlich alles was kommt.
10) Hast du Tattoos und wenn nein, warum nicht?
Nein, ich hab mich nie getraut, weil ich mir nicht so sicher war was und auch irgendwie fand, dass das nicht so zu mir passt und mittlerweile will ich auch niht mehr unbedingt eins.
11) Was zeichnet dich als Blogger aus?
Ich blogge über das, was mir grad in den Sinn kommt und versuche meine Leser entweder glücklich oder nachdenklich oder beides zu machen. Und ich bin einfach absolut ich und versuch nicht irgendjemand anders nachzumachen.
 
 
Ich nominiere:
 
 
 
Meine Fragen:
 
1) Wer ist dein Lieblingsmensch?
2) Lieblingssprache?
3) Würdest du Lieber auf Safari in Südafrika gehen oder einen Städtetrip nach NewYork machen?
4) Welche Band würdest du gerne mallive sehen?
5) Das beste Konzert deines Lebens?
6) Das beste, was diesen Monat schon passiert ist?
7) Machst du Sport?
8) Was ist dein größstes Lebensziel?
9) Eine Situation die dir total peinlich war, über die du jetzt lachst?
10) Kulli oder Füller?
11) Und wie gehts dir sonst grad so? 

Ich wollte nicht, dass dieser Post so bildlos wird und freue mich einfach schon sooooooo sehr auf den Sommer!!!
Ich wünsch euch alln noch eine wundervolle Woche!
Küsschen, Eva

20150127

Things to be happy about

Als ich heute morgen aufgewacht bin, war ich trotz meines extrem nervigen Weckers, der mich einfach um kurz vor sieben aus meinem Schlaf gerissen hat, extrem gut gelaunt!
In letzter Zeit bin ich sowieso allgemein gut gelaunt. Und das obwohl ich gerade mitten in meiner Klausurphase stecke und jede Menge zu tun habe. Aber ich mochte es schon immer lieber viel zu tun zu haben. Ein bisschen Stress weckt mich quasi erst richtig auf! Außerdem achte ich zu solchen Zeiten auch viel besser auf mich. Ich nehme mir bewusst Zeit um etwas gesundes zu essen (natürlich gönne ich mir auch Schokolade&Co hin und wieder), mache in meinem Terminkalender Platz für Sport und gehe früher schlafen.
Wenn ich nichts zu tun hab und den ganzen Tag nur zu Hause rumhänge und mich langweile, werde ich auch gleichzeitig immer mieser gelaunt und hab immer weniger Lust irgendetwas zu tun.
Nun ja lange Rede kurzer Sinn: während ich so gut gelaunt war (bzw. bin) hab ich mir ein paar Gedanken gemacht über Dinge über die man so glücklich sein kann und die mich ganz speziell glücklich machen:


wenn man ein Buch in einem Mal durchließt, Teeläden, das Gefühl frisch gewaschen zu sein, Jamie Olivers Kochshows, Meer, Smoothies, Yoga machen, etwas gratis bekommen, Komplimente verteilen, Briefe und Postkarten bekommen, meine Schwester, alle Dreckwäsche gewaschen zu haben, ins Theater gehen, mich aufstylen, Sonne, beim Film den Abspann bis zu Ende zu gucken, Kunstmuseen, fremde Menschen zum lächeln zu bringen, kalte Luft, wenn ein Kind einem seine Bilder schenkt, gesund sein, träumen, meine Freunde, lesen, leckeres Essen, Achterbahnen, im Zug aus dem Fenster gucken, schwimmen, Fotos ansehen, alles aufgeräumt zu haben, Hochzeitsshows, Kerzen ausblasen, Briefe und Postkarten schreiben, Bibliotheken, auf jemanden stolz sein, schöne Frisuren, Youtube Videos, nicht allein zu sein, Serien, kochen, Gerüche, die Zukunft planen, Geschichten erzählen, lernen, Komplimente bekommen, Konzertkarten im Briefkasten zu haben, schöne Gebäude, Hörbücher, meine Familie, Obst und Gemüse einkaufen, Kunstwerke im Original zu sehen, das Gefühl gut auszusehen, Makeup Pinsel, reisen, alte Pläne ausbessern, Gedichte schreiben und lesen, für andere zu kochen, Cello spielen, malen, das Gefühl etwas verstanden zu haben, Buchläden, Sport, Musik, Tee, Kochbücher, Filme, recherchieren, andere Sprachen sprechen, Menschen, schreiben, Blogs durchstöbern, Duschen, Parfüm, meine Lieblingsklamotten, andere Menschen glücklich machen, ich selbst,...


Die Tatsachen, dass ich noch unheimlich viel in meinem Leben machen kann, macht mich wirklich schrecklich glücklich.
Vor ein paar Monaten, zum Anfang meines Studiums, war ich etwas verzweifelt, weil ich mir absolut unsicher war, ob ich das richtige studiere, ob ich in der richtigen Stadt bin...
Seine Zukunft in die Hand nehmen zu müssen und eigene Entscheidungen zu treffen, sich fest zu legen, macht mir manchmal Angst. Ich will mir immer alle Möglichkeiten offen behalten und mich nicht auf nur eine Möglichkeit beschränken.

Ich habe eigentlich immer ein Plan. Aber diesen Plan ändere ich andauernd. Und das ist auch gut so! Zu wissen was ich will, aber auch jeder Zeit meine Meinung ändern kann um etwas völlig anderes zu tun, beruhigt mich.
Heute will ich Journalistin werden und mal Redakteurin bei einem Feulliton sein, gestern wollte ich Fotografin/Köchin/Kuratorin/Geografin/Lehrerin/... werden, und morgen packe ich vielleicht meine Sachen und reise um die Welt.
Es macht mich glücklich all diese Möglichkeiten zu haben!


Was ich euch eigentlich mitteilen möchte, ist, dass ich ein glücklicher Mensch bin und dass jeder glücklich sein kann, wenn man findet was einen glücklich macht.
Be happy!
Küsschen, Eva

20150115

Aus dem Leben einer Studentin.

Der Wecker klingelt mal wieder viel zu früh. Wie hab ich es nur jemals geschafft täglich um sechs Uhr aufzustehen? Blind taste ich nach meinem Nachttisch und bring den Alarm zum Schweigen. Toll, schlafen kann ich jetzt trotzdem nicht mehr. Mal überlegen, was steht denn heute an? Wäsche waschen, Uni, ach und ich wollte für die Klausuren lernen und irgendwas war da doch noch...ah stimmt (!): meine Mutter hat Geburtstag! Wiederwillig sucht meine Hand nach dem Lichtschalter neben meinem Bett. Uaah, es ist so hell. Als meine Augen dazu in der Lage sind sich zu öffnen, setzte ich mich auf und suche nach meinem Handy. Um zu Hause anzurufen ist es schon zu spät, also schreib ich meiner Mutter erst mal eine SMS: Alles Liebe Mama! ♥ ich ruf später nochmal an! :)
Viertel nach acht. Vielleicht sollte ich langsam mal aus dem Bett kommen. Immernoch etwas schläfrig, aber jetzt motivierter, werfe ich meine Decke zurück, stehe auf und laufe auf mein Fenster zu.
Wie jeden Morgen, rollt sich das Rollo erst beim gefühlt zehnten Versuch ein und ich kann endlich auf den, mal wieder, grauen Himmel draußen gucken. Ich öffne das Fenster und das belebte Rauschen der Straße dringt in mein Zimmer.
Als nächstes tapse ich ins Bad, um zu duschen und endlich richtig wach zu werden. Auf dem Weg komme ich am Zimmer meiner Mitbewohnerin vorbei, die schon angezogen vor dem Spiegel steht und ihre Haare kämmt. "Guten Morgen", murmle ich und bekomme als Antwort ein deutlich motivierteres "Guten Morgen!" zurück.
Frisch geduscht, eingecremt und angezogen, bin ich, jetzt endlich richtig wach, bereit für ein Frühstück. Anika, meine Mitbewohnerin ist schon dabei Tee zu kochen. Gemeinsam setzten wir uns an den Tisch und verspeisen Müsli mit Obst und Tee zu dem morgendlichen Geplapper auf 1live. Wie üblich verquatschen wir uns und plötzlich ist fast eine Stunde um als wir endlich aufstehen und den Tisch abräumen.


Zurück im Badezimmer putzte ich meine Zähne und föhne meine Haare.
"Hast du noch Weiß?", höre ich Anika aus dem Flur. "Ja, Moment ich suchs gleich zusammen!"
Ich räume den Föhn weg und sammle, die in meinem Zimmer verstreute weiße Wäsche zusammen um sie in die Waschmaschine zu tun.
Mist! schon kurz nach zehn! Schnell suche ich meine Unischachen zusammen und mache mich auf den Weg zur Bahn.
Treffen vor GB? :)
erscheint es auf meinem Handydisplay.
Klaro, bin grad in der Bahn :)
 schreibe ich zurück.
Zehn Minuten später habe ich alle Mühe auf dem Weg zum GB Gebäude nicht weggeweht zu werden und versuche gleichzeitig so wenig nass wie möglich zu werden. Blöder Regen!
Einigermaßen trocken erreiche ich mein Ziel, wo ich eine Freundin treffe, mit der ich mich auf den Weg zu unserem Dramakurs mache.
"Hast du Freitag schon was vor?"
"Eigentlich wollte ich nach Hause, meine Mutter hat heute Geburtstag"
"Oh schade, meine Nachbarn machen ein Wintergrillen und ich hab gesagt ich bring dich mit"
Im selben Moment erreicht mich eine SMS meiner Mutter: Dankeschön! Hab mich sehr über euer Geschenk gefreut. Papa hat mir Karten für die Rocky Horror Picture Show am Freitag geschenkt. Cool, oder?
"Alles klar, ich hab Freitag Zeit! Samstag kann ich auch noch nach Hause"
Das hat sich ja wie von selbst geklärt!
Im Raum angekommen setzten wir uns in die Mitte des Raumes. So langsam kommt auch der Rest dazu und es geht los: Das Verschwinden des Textes im Theater.
Wie üblich halten zwei Kommilitoninnen ein Referat und beziehen uns Übrige natürlich fleißig mit Fragen und Textstellen vorlesen ein. Und wie üblich, traue ich mich nicht so richtig was zu sagen, weil die anderen immer so überaus schlau klingen. Beim nächsten Mal, denke ich und höre weiter gespannt zu.
Um viertel vor zwei schließt die Dozentin wie üblich die Sitzung mit der Bitte die Texte im Blackboard zu lesen und ich entschließe mich kurzerhand, dass es sinnvoller ist nach Hause zu fahren um dort zu lernen statt zur Vorlesung über Theatergeschichte zu gehen und mache mich wieder auf den Weg zur Bahn.


Zu Hause angekommen, bin ich schon fast verhungert und schiebe mir sofort ein Toastbrötchen in den Toaster. Während ich esse überlege ich, was ich sinnvollerweise jetzt zuerst lernen sollte und entschließe mich dazu mich mit dem Modernismus und dem Postmodernismus näher zu befassen, bevor ich mich nachher der gotischen Architektur hingebe.
Aber Moment, erstmal heißt es Wäsche aufhängen.
Drei Stunden später bin ich völlig fertig und würde am liebsten schon schlafen gehen, aber da ist ja noch die Bildkünstevorlesung. Echt mal, wie kommt man auf die Idee, eine wichtige Vorlesung im ersten Semester um sechs Uhr abends zu veranstalten?
Naja, jammern bringt nichts, der Stoff ist Klausurrelevant und wenn ich nicht gehe, sitze ich stattdessen Stundenlang in der Bibliothek.
Auf dem Weg zur Bahn, gönne ich mir einen Chai Tea Latte, mein absolutes Lieblingsgetränk! Ab und zu muss das mal sein!
Wir haben mal wieder überzogen. In meinem Studiengang sitzen auch ein paar, naja, sagen wir mal "ältere" Damen, die immer zwei Minuten vor Schluss noch eine Fragen habe, mit der man sich auch gut ein ganzes Semester befassen könnte. Immerhin wurde dabei ziemlich genau angedeutet welches Bild in der Klausur drankommt. Gemeinsam mit ein paar anderen warte ich also auf die Bahn, die am acht Uhr nur noch fünfzehnminütig kommt.
Eeeendlich bin ich zu Hause und kann mir was zu essen machen. Während ich genüsslich meinen Salat esse fällt mir ein, dass ich ja noch zu Hause anrufen wollte, beeile mich meinen übrigen Teller zu essen und greife zum Telefon: zu Hause ist alles wie immer, meine Familie war heute essen, und alle freuen sich wenn ich am Samstag komme, im Hintergrund klingelt das andere Telefon, also dann wir sehen uns ja Samstag. Ich lege den Hörer auf und schalte meinen PC an. Bloggen wäre mal wieder ganz cool...

Küsschen, Eva
 
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