20150731

Dresden


Vergangenes Wochenende war ich in Dresden. Eine Freundin und ich sind schrecklich lange acht Stunden nach dort gefahren um in den 18. Geburtstag einer Freundin reinzufeiern. Wir haben zusammen Abi gemacht und tatsächlich ist die Jüngste von uns bis nach Dresden auf die andere Seite des Landes gezogen, mit doch noch verdammt jungen 17 Jahren. Da mussten wir natürlich dabei sein um endlich ihre Volljährigkeit zu feiern.

Als wir ankamen haben wir erst einmal eine Tour durch die unglaublich schöne Altstadt gemacht. Geflasht von der ganzen wundervollen Architektur und der hohen Historizität der Stadt ging es über die Elbe in die Neustadt, wo wir noch mehr geflasht wurden, denn das Dresden eine tolle Altstadt hat ist ja weit bekannt, aber das es dort auch so coole, junge und alternative Viertel gibt, hatten wir nicht erwartet.

Nach einer Falafel und einem Sterni (Bier für 60 ct inkl. Pfand, das auch noch schmeckt!) haben wir uns dann einen Cocktail in einer der tausend Bars gegönnt und haben auch noch Rabatt bekommen.

Am nächsten Tag habe ich mir die Sammlung neuer Meister im Albertinum angeschaut. Meine Freunde konnte ich leider nicht begeistern, aber selbst Schuld! Die Sammlung ist super faszinierend und hat eine riesige Breite an Werken.
In die Sammlung alter Meister hab ich es leider nicht mehr geschafft. Aber dann muss ich halt nochmal nach Dresden fahren.

Nach einem superleckerem Eis in der Neustadt (Zimt-Karamell und Blaubeer-Vanille-Brownie), haben wir uns an die Vorbereitung für den Abend gemacht. Ein paar Kästen Bier, ein paar Flaschen Sekt, Knabberzeug und Gummibärchen, sowie Lichterkette, Windlichter und Picknickdecken wurden ans Elbufer geschleppt und die Party konnte beginnen! Es war ein echt witziges Beisammensein mit bescheuerten "Kennlernspielen", FlunkyBall und was man sonst so macht.

Um zwölf wurden dann natürlich alle möglichen Geburtstagslieder in allen möglichen Sprachen gesungen und jede Menge Umarmungen an das Geburtstagskind verteilt.
Gegen vier Uhr nachts haben wir dann alles wieder in unseren Einkaufswagen gefüllt und sind nach Hause.

Nach einer doch recht kurzen Nacht und einem produktiven Morgen ging es dann wieder zurück in die Heimat.

Dresden ist eine tolle Stadt, die ihr unbedingt mal besuchen solltet, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt!

Küsschen, Eva

20150729

Simple Fragen? Wer hat die Antwort?


Bin das wirklich ich?
Oder bin ich ein anderer?
Kann ich überhaupt wissen wer ich bin?
Kann ich mich selbst überhaupt kennen?
Wenn ich mich nicht kennen könnte, könnte mich dann jemand anderes kennen?
Kenne ich jemanden?
Was bedeutet es jemanden zu kennen?
Jemand zu sein?
Wer bin ich?
Wer sind wir?
Oder doch wer seid ihr?
Küsschen, Eva
Die Bilder hat meine Schwester gemacht.

20150716

Der beste Sport der Welt oder Lacrosse - eine Liebesgeschichte


Einige von euch, um nicht zu sagen vermutlich die meisten, haben bestimmt noch nie von Lacrosse gehört und tatsächlich hätte ich diese unglaublich tolle Sportart vielleicht auch nicht gekannt, wenn ich nicht Hanni und Nanni gelesen und den Film Wild Child bis zum Erbrechen geguckt hätte. Aber glücklicherweise habe ich sowohl das eine als auch das andere getan und kannte die in Deutschland noch recht unbekannte Sportart.
Lacrosse ist eine der ältesten Sportarten der Welt und wurde vor vielen vielen Jahren von amerikanischen Ureinwohnern erfunden um die besten Krieger zu finden. 
Mittlerweile handelt es sich natürlich nicht mehr um ein Kriegspiel sondern um einen Mannschaftsport bei dem Schnelligkeit, Präzision, Kraft und Ausdauer gefragt sind. 
Es Spielen zwei Teams gegeneinander. Jeder Spieler hat einen Lacrosseschläger (Stab mit einer Art Korb oben dran), mit dem ein kleiner Hartgummiball gefangen wird um dann Tore zu schießen. 
Bei den Damen geht es viel um Technik und besonders um Präzision und Ausdauer, während es bei den Herren sehr viel Kontaktfreudiger zugeht. Das liegt daran, dass die Regel unterschiedlich sind und wir Damen uns zum Beispiel nicht mit den Sticks (Schlägern) verkloppen dürfen, die Herren aber schon (die tragen übrigens auch eine komplette Schutzausrüstung und wir nur Mund und Augenschutz). Auch die Sticks sind etwas anders. 
Vor zwei Wochen hatte ich mein erstes Tunier und trotz bis zu 42°C hat es einfach nur mega Spaß gemacht. Wir sind auch einfach das Team mit der besten Stimmung und den coolsten Pinnis! 
Nächstes Wochenende geht es beim Glück auf Cup weiter. Wir zelten auf dem Platz, laxen (Lacrosse spielen) zusammen, feiern und haben den Spaß überhaupt.
Also Leute, geht einfach mal zum Training in eurer Nähe! Wir werden immer mehr und immer bekannter. Zu recht, denn Lacrosse ist wirklich der beste Sport überhaupt! 
In diesem Sinne: Sticks up!
Küsschen, Eva 

PS.: Wir sind die Bochum Isotopes!

20150626

Krone richten

Ich habe im Moment furchtbar viel zu tun. Ja, "furchtbar" ist tatsächlich das richtige Wort. Mein Studium verlangt von mir jede Woche mehrere Bücher über Tanzgeschichte, Kunstkritik, Narration, Theateranalyse und Kinofilme zu lesen. Außerdem soll ich die wohl unnötigste Sprache der Welt lernen: Latein. Ich mein ernsthaft, sollte ich jemals einen kunsthistorisch wertvollen Text auf Latein finden, der noch nicht übersetzt ist, wende ich mich doch an einen Philologen. Wofür gibts die denn sonst?
Naja, weil meine Lateinlehrer und ich nicht so ganz auf einer Wellenlänge waren, habe ich diese Last jetzt erstmal aufs nächste Semester verschoben und lerne stattdessen Italienisch.
Die Sprache liegt mir auch deutlich besser, da ich ja bereits mehrere romanische Sprachen spreche, hatte ich vor allem zu Beginn auch überhaupt keine Probleme Allerdings bemerke ich jetzt, dass ein bisschen lernen doch angebracht ist, wozu ich allerdings kaum komme (s.o.: tausend Texte zu lesen).
Ihr dürft das jetzt nicht falsch verstehen! Ich liebe es zu studieren! Und auch meine Fächer. Was ich nicht liebe ist meine Gabe mich ablenken zu lassen.


Denn neben dem ganzen Kram den ich so zu tun habe, verpflichte ich mich selbst auch noch gerne zu eher schwer einzuhaltenden sonstigen Aufgaben. Montags und freitags ins Fitnessstudio, dienstags und mittwochs zum Lacrosse, donnerstags zum tanzen und danach mit den Mädels kochen, Filme gucken, feiern gehen. Dann hab ich jetzt auch noch angefangen zu arbeiten und so eine Wohnung hält sich auch nicht von alleine sauber.
Außerdem habe ich bis August so ziemlich jedes Wochenende verplant, einige Tage sogar doppelt und dreifach. Obwohl ich manchmal auch einfach gerne Zeit für mich alleine hätta, in der ich machen kann was ich will.


Bloggen zum Beispiel, oder Cello spielen, auf der Couch rumlümmerln, ein Buch lesen oder sonst was.
Aber irgendwie hab ich ja auch gerne so viel zu tun. Stress macht mich irgendwie lebendig, hab ich manchmal so das Gefühl. Und mit ein bisschen Organisation komm ich auch zu ein paar kleinen Pausen. Und selbst wenn ich manchmal extreme Tiefes hab, in denen ich am liebsten wegrennen würde und alles hinschmeißen, steh ich immer irgendwie wieder auf, richte meine Krone und mach motivierter als vorher weiter. An sich zu glauben ist das einzige was hilft in so stressigen und fordenden Zeiten. Und ich glaube an mich! In diesem Sinne an alle denen es ab und zu ähnlich geht: glaubt an euch, richtet die Krone und stellt euch motiviert dem Kampf! 


Küsschen, Eva

20150625

Utopie


Das Einzige, das ich zu diesen Bildern eigentlich sagen kann ist, dass es wundervolle fünf Tage waren. Fünf Tage, die einfach gelebt wurden. Da war man einfach mal Mensch. Es war perfekt und utopisch. Wir hatten die beste Gruppe der Welt und ich würde so gern die Zeit zurück drehen und das alles nochmal erleben. Es war "geiler als Fernsehen". Rock am Ring du und ich. Wir beide. Wir alle.
Ich bekomm Gänsehaut wenn ich mir die Bilder und Videos angucke und freue mich unendlich auf das nächste Jahr!
Küsschen, Eva

20150322

Die Welt


Zu Hause fühlt man sich am wohlsten. Doch was genau ist "zu Hause"? Sind es die eigenen vier Wände? Die Familie? Die besten Freunde? Ist "zu Hause" ein Ort? Und wer genau bestimmt darüber was "zu Hause" ist? Diese Fragen habe ich mich schon sehr oft gefragt und bin mir immer noch nicht so ganz sicher, ob es wirklich nur eine Antwort darauf gibt. Vermutlich nicht. Vermutlich würde jeder von uns etwas anderes sagen, doch trotz alle dem hat jede Antwort etwas mit all den anderen gemeinsam: dieser Planet ist unser "zu Hause".


Ich bin in den letzten Wochen ziemlich viel hin und her gefahren. Wisst ihr, ich hab Semesterferien und da war ich mal ein paar Tage zu Hause bei meiner Familie und dann wieder ein paar Tage  in meiner WG und jedes mal bin ich "nach Hause" gefahren. 
Wenn ich in den Urlaub fahre, nach Portugal fühlt auch das sich wie "zu Hause" an und manchmal wenn ich an neue Orte komme, fühle ich mich auf Anhieb wohl. Als wäre ich auch dort "zu Hause". 
Vielleicht wegen der Menschen. Vielleicht aber auch einfach weil mir dir Umgebung gefällt, weil ich den Geruch dort mag oder weil ich grad gut gelaunt bin.
Letztendlich bin ich überall zu Hause.


Ja! Diese Welt ist mein zu Hause. Ist unser zu Hause. Und wir sind in den vergangen Jahren nicht gerade gut mit ihr umgegangen. Es ist wichtig auf seine Umgebung und auch auf sich zu achten.
Diese Welt ist wunderschön. Das Leben ist wunderschön! Aber die meiste Zeit beachten wir das gar nicht. Wir verschwenden unsere Zeit mit unwichtigen Dingen und verpesten unsere Umwelt. 
Wir sind faul. Zu faul um zu Fuß zu gehen, zu faul um zu reden, zu faul um gesund zu kochen, zu faul um Müll zu trennen. 
Wir könnten so viel bewegen, wenn wir ein bisschen mehr machen würden, aber sind lieber stolz darauf wenn wir es von der Couch ins Bett geschafft haben, weil wir "heute mal früh schlafen gegangen sind".


Vielleicht ist "I don´t care" gar nicht so cool. Denn wenn niemand sich kümmert, werden dann nicht wir letztendlich verkümmern? Wer passt auf uns auf, wenn jeder nur an sich denkt? Wer passt auf die auf, die nicht auf sich selbst aufpassen können?  Wer passt auf die Welt auf? Wenn wir ein neues Handy geschenkt bekommen, gehen wir damit sorgfältig um, doch das Leben wird viel zu oft einfach weggeworfen. Achten wir wirklich auf die Umwelt, oder machen wir nur einen Trend mit? Sich wirklich kümmern, wissen wir überhaupt wie das geht? Vermutlich sollten wir uns etwas mehr Mühe geben. Denken und handeln. Eins von beiden reicht nicht.Wir alle zusammen können viel erreichen. Doch auch eine Gruppe besteht aus Einzelpersonen, die jeder für sich anfangen müssen.
Unsere Körper sind unsere Häuser und die Welt ist unsere Nachbarschaft.
Wäre doch schön wenn das auch noch viele Generationen nach uns so ist, oder? Wir sollten uns mehr kümmern, denn dazu sind Nachbarn doch da, oder etwa nicht?


Küsschen, Eva
 
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